Klimaanlagen

Klimaanlagen und ihre Einsatzgebiete

Zu Beginn sei erklärt, dass es nicht DIE Klimaanlage gibt. Für verschiedene Situationen gibt es folgerichtig unterschiedliche Arten von Anlagen. So wird unterschieden in Anlagen für den privaten und gewerblichen Gebrauch sowie zur Kühlung von Geräten bzw. Prozessen. Sie eint jedoch eins: Ihr Temperaturbereich. Alle Klimaanlagen arbeiten für eine stabile Temperatur zwischen +15° bis +30° Celsius. Hier haben wir für Sie einen kleinen Überblick geschaffen, der Ihnen die Unterschiede näher bringen soll.  

Die Anforderungen an Klimaanlagen im privaten Bereich sind ganz andere als die, die an Anlagen im gewerblichen Bereich gestellt werden.

So hat eine Anlage, die privat genutzt wird eine jährliche Laufzeit von durchschnittlich 100 Stunden. Zusätzlich muss sich die Anlage in das Raumkonzept mit einbringen und für eine rasche Abkühlung des Raumes vor dem Schlafen gehen sorgen. Natürlich muss sie dabei sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich leise sein, um die Nachtruhe nicht zu stören. 

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die wichtigen Faktoren für den Erwerb einer Klimaanlage zur privaten Nutzung Folgende sind: ein optisch ansprechendes Design, eine geringe Lautstärke und eine hervorragende Energieffizienz bei der geforderter Leistung. 

Ein großer Vorteil neben der Abkühlung, den der Einbau einer Klimaanlage mit sich bringt, ist die sanfte Entfeuchtung und Reinigung der Wohnraumluft. Oft führt dies zu einem angenehmeren Schlaf. Insbesondere bei Allergikern und Asthmatikern.

Ob für Büro, Shop, Praxen oder Restaurants, wenn es heiß ist, sorgen sie für frischen Wind und ein angenehmes Klima am Arbeitsplatz. Eine Klimaanlage ist ein Mehrwert, nicht nur für Ihre Kunden oder Patienten, sondern auch ein Mehrwert für Ihre Mitarbeiter und damit für Ihr Unternehmen.

Mit steigender Temperatur am Arbeitsplatz sinkt die Arbeitsleistung. Während ein Büroangestellter bei 23°C noch volle Leistung bringt, sinkt die Leistung bei höheren Temperaturen auf bis zu 50% ab.  Neben diesen leistungstechischen spielen medizinische Aspekten ab gewissen Temperaturen auch eine große Rolle in der Arbeitssicherheit. Eine Raumkühlung kommt also Arbeitgeber und -nehmer zugute

Mit einer solchen Anlage kann der Raum nicht nur gekühlt, sondern auch entfeuchtet, die Raumluft gefiltert und – wenn gewünscht – kann auch Frischluft mit angeschlossen werden. Bei Kälte sorgt die Klimaanlage für einen schnelleren Anstieg der Raumtemperatur. Aufgrund der oben genannten Anwendung  haben Anlagen in der gewerblichen Nutzung eine jährliche Laufzeit von durchschnittlich 500 Stunden; im Gegensatz zur privaten Nutzung, die auf ungefähr 100 Stunden kommt.

Bei sogenannten Geräte- oder Prozesskühlung steht nicht der von Menschen aktiv genutzte Raum im Vordergrund, sondern computergesteuerte, technische bzw. maschinelle Einheiten.

Dabei geht es darum das optimale Klima für eine Maschine bzw. für das Produkt zu schaffen, egal ob Sommer oder Winter, ob Hell oder Dunkel, ob Tag oder Nacht. Es müssen die gleichen Bedingungen herrschen. Hier ist es wichtig, dass die Geräte eine sehr gute Energieeffizienz haben, da die Geräte nahezu immer laufen. Folglich ist die Betriebssicherheit extrem wichtig, genauso wie eine langjährige Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Design und Lautstärke spielen hier nur eine untergeordnete Rolle.

Seit Jahrzehnten ist die Klimaanlage der effiziente Weg ein angenehmes Arbeitsklima in den Räumen zu schaffen. Die Klimageräte, auch Inneneinheiten genannt, gibt es in diversen Ausführungen, Bautypen und mit unterschiedlichen Leistungen, je nach Gegebenheiten vor Ort. Wir helfen dabei die richtige Anlage für Sie zu ermitteln.

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Wie funktioniert eine Klimaanlage?

Schritt 1

Das Kältemittel wird im Verdichter (Kompressor) im Außenteil der Klimaanlage verdichtet.
Der Verdichter saugt das gasförmige Kältemittel an und erhöht das Druckniveau auf Hochdruck.

Schritt 2

Das verdichtete Kältemittel wird im Verflüssiger (Kondensator) abgekühlt. Hier wird mit einem Ventilator Luft über die Rohre gepustet und das Kältemittel beginnt sich zu verflüssigen (Kondensieren). Es ändert seinen Aggregatzustand und wird statt gasförmig flüssig.

Schritt 3

Das flüssige Kältemittel wird über Rohre vom Verflüssiger zum Expansionsventil und von dort in den Verdampfer geschoben, wo das Kältemittel verdampft.

Schritt 4

Im Verdampfer nimmt das Kältemittel Umgebungswärme auf um zu Verdampfen und seinen Aggregatzustand wieder von flüssig in gasförmig zu ändern. Damit dieses gelingt muss über einen Ventilator warme Umgebungsluft über den Verdampfer geführt werden. Hier kühlt sich die Luft ab und wird dann wieder in den Raum geblasen.

Dieser Kreislauf wird so oft wiederholt, bis die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.

Beim Abkühlen der Luft schlägt sich immer etwas Wasserdampf (Luftfeuchtigkeit) am Verdampfer nieder. Dieses Kondensat wird in der Kondensatwanne aufgefangen und über ein separates Rohr abgeleitet.

Mit einer Klimaanlage lässt sich aber nicht nur Kühlen, sondern auch schnell die Raumluft erwärmen, die Raumluft entfeuchten und über die verschiedenen Filter auch die Raumluft filtern.

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